| Pressemitteilung der
Bürgerinitiative Ahaus |
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vom 10.06.2005
| Der Bürgerinitiative Kein Atommüll in Ahaus e.V. sind Fotos
zugespielt worden, welche die Deckel der Castor-MTR-2-Behälter aus Dresden-Rossendorf
unmittelbar nach ihrer Ankunft in Ahaus zeigen.
Deutlich erkennbar sind erhebliche Rostschäden im Bereich der Verschraubungen. Ein Foto im Anhang beigefügt. Damit erhärtet sich der Verdacht der Anti-Atomkraft-Initiativen, dass die Behälter unzulänglich und für eine 40-jährige sichere Lagerung nicht geeignet sind. Dass das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sich weigert, sämtliche Messprotokolle zu den Strahlungswerten der 18 Castor-Behälter zu veröffentlichen, ist ein weiteres Zeugnis für die Geheimniskrämerei der Bundesbehörde. Wir fordern eine sofortige Stellungnahme des BfS zu den sichtbaren Schäden. Da die Behälter nach der Bewertung des BfS als absolut sicher und ungefährlich eingestuft werden, ist es nach Ansicht der Initiativen dringend erforderlich, den tatsächlichen Zustand der CASTOR MTR-2-Behälter von unabhängigen Vertreten dokumentieren zu lassen. Außerdem fordern wir die Veröffentlichung aller Messwerte, die im Zusammenhang mit den Transporten stehen, verlangt Felix Ruwe von der BI-Ahaus. Unterdessen hat ein 19-jähriger Atomkraftgegner aus Borken Strafanzeige gegen die
Polizei wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung eingereicht. Der junge Mann befand
sich am Montag im Polizeikessel auf der Schöppinger Straße. Polizeibeamte überdehnten
bei der Räumung seinen linken Daumen, winkelten seinen rechten Arm an und drückten
seinen Kopf mit der Hand so heftig in den Nacken, dass er danach noch tagelang über
Schmerzen klagte. Kontakt: Felix Ruwe (BI Ahaus): 0171/7937926; Anja Gärtner (Anti-Atom-Forum OWL): 05221/187635; Wolfgang Porrmann (MEGA Waltrop): 0172/2066019; Matthias Eickhoff (Wiga Münster): 0176/21689429 |
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