| Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V. | ||||||||
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vom 06.11.2000
Den Castor stoppen, bevor er losfährt: Auf nach
Stade!
| Geht es nach den Plänen der Betreiberin des Atomkraftwerks Stade, der
E.ON, dann dürften noch in diesem Monat abgebrannte Brennelemente aus dem Atommeiler an der Unterelbe in die französische Wiederaufarbeitungsanlage Cap de La Hague rollen. Ursprünglich sollte der kommende Montag, der 13. November, der nächste Tag X sein, dann sollten jeweils im wöchentlichen Abstand Castortransporte rollen. Vorsorglich hat die E.ON auch einen Transport in das Zwischenlager Gorleben beantragt. Angesichts der Weigerung der französischen Regierung, abgebrannte Brennelemente aus deutschen Kraftwerken anzunehmen, solange der Abtransport der sechs Behälter mit verglasten hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung nach Gorleben wegen des Brückenbaus bei Seerau/Hitzacker nicht absehbar ist, könne diese Option bald aktuell werden, vermutet die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg. "In keinem Fall werden wir warten, bis Kokillentransporte wieder aufgenommen werden. Wir beteiligen uns aktiv an der Kundgebung und Ortsbesichtigung am kommenden Sonntag um 14 Uhr in Stade gemäß der Devise "Den Castor stoppen, bevor er losfährt"," kündigt die BI an. Mitfahrgelegenheiten sind im Lüchower BI-Büro unter der Telefonnummer 05841/ 4684 zu erfragen. Wolfgang Ehmke 0171/ 54 54 684 |
Bearbeitet am: 06.11.2000/ad