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Für die Entsorgungslüge: Müll geht auf Tour Es ist wieder soweit. Ein neuer Atommülltransport aus Krümmel rollt in die sogenannte Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield (GB). Voraussichtlich am 27. Januar 1997 sollen zwei Behälter vom Typ NT Limited 11 mit abgebrannten Brennelementen das AKW verlassen. Für die Entsorgungslüge. Denn weder hat "Wiederaufarbeitung" etwas mit Recycling zu tun, noch wird das Problem der radioaktiven Hinterlassenschaften gelöst - lediglich verschoben, aufgeschoben. Fünfzehn radioaktive Fakten...____________________________________
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... zum Transport Ein Atommüllbehälter beinhaltet das radioaktive Potential mehrerer Atom- bomben.
Die Anforderungen an einen solchen Behälter: Aushalten eines Sturzes aus 9 m Höhe (Viele Brücken sind höher; die Aufprallgeschwindigkeit beträgt bei 9 m Fallhöhe ca. 45 km/h - so langsam fährt kein Güterzug!). Weiterhin muß der Behälter einem Brand von 800 Grad eine halbe Stunde lang standhalten (Kaum ein Brand wird so schnell gelöscht; Trep- penhäuser bspw. müssen 90 Minuten halten; brennende Chemikalien können über 1000 Grad Hitze erzeugen). Standgehalten hat der Behälter, wenn nach dem Test/Unfall nicht mehr als das Hundertfache der Normalstrahlung austritt...
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... zur WAA WAA bedeutet Wiederaufarbeitungsanla- ge, und das ist genau das, was in Sella- field oder La Hague nicht stattfindet. Der größte Teil des verarbeiteten Mülls wird aus technischen wie aus wirtschaftlichen Gründen nicht wiederverwertet.
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... zu Krümmel Das AKW Krümmel ist mit ziem- licher Sicherheit verantwortlich für die stark erhöhte Leukämierate in seiner Umgebung. Bis zum heutigen Tag sind insgesamt zehn Kinder und ein junger Erwachsener in den umliegenden Orten erkrankt, Drei Menschen sind bereits gestorben.
Dieses AKW ist das Musterbeispiel eines Schrottreaktors. Eine Vielzahl schwerster Mängel ist bekannt- geworden, insbesondere bei der Fertigung des Druckbehälters, z.B.:
Anhand dieser Fakten wäre es längst möglich gewesen, Krümmel vom Netz zu nehmen. Die rot-grüne Regierung in Kiel hat sich jedoch um eine politische Entscheidung herumgedrückt. Doppelt bitter: Die Zeitbombe tickt weiter, und das Wahlversprechen, den Ausstieg aus der Atomenergie voranzutreiben, entpuppt sich als Wahllüge. Die längst überfälligen Gutachten zu Krümmel sind immer noch nicht in Auftrag gegeben worden.
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| ____________________________________________ ...sprechen für sich! |
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Atomtransporte stoppen! Sofortige Stillegung aller Atomanlagen! |
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